Erdbeersinen
Tagebuch vom MB21 2011
Die Dönerläden in Dresden machen um 5 Uhr zu.
Das ist kein Gras. Das sind Erdbeeren. Getrocknete Erdbeeren sind Erdbeersinen.
Wir sind gerade in Dresden und haben bereits am ersten Tag eine Menge erlebt, obwohl wir zu spät für die Festivaleröffnung waren. Kilian hatte dieses Jahr als Juror gearbeitet und ist deswegen auch zum Festival geladen, obwohl wir natürlich keine Teilnehmer sind. Die Gelegenheit zum Dresden-Ausflug wollten wir uns allerdings nicht entgehen lassen.
Viel Spaß!
ca. 15:00:
Obwohl wir um zwei loswollten, ist es doch halb 4 geworden, bis wir auf der Autobahn waren. Lukas hat verschlafen. Verschlafen… andere Leute gehen Freitags zur Schule oder in die Uni.
ca. 17:30
Es ist Nacht. Wir haben noch knapp drei Stunden Fahrtzeit. Auf einer Raststätte am Kyffhäuser zerschneiden wir Eier und belegen Brötchen damit. Die Sonne ist in einem unglaublichen roten Feuerball in unserem Rücken untergegangen, der Mond ist voll.
20:30
Wir erreichen die Dresdner Neustadt und finden mit Mühe einen Parkplatz. Ein unglaubliches Leben herrscht auf den Straßen. Wir checken direkt bei unserem Hostel, dem Mondpalast , ein. wo wir bereits vor zwei Jahren genächtigt haben. Nachdem unser Zimmer bezogen ist (Sternzeichen Giraffe, sieht überhaupt nicht aus wie eine Giraffe, ist aber schön groß) machen wir uns auf den Weg zur Scheune, wo die Eröffnung des Wettbewerbs stattfinden sollte.
21:00
Um neun Uhr ist leider niemand mehr in der Scheune anzutreffen, darum entscheiden wir uns für die nächstbeste Möglichkeit, den Abend zu verbringen, wie wir es auch letztes Jahr mit Conni und davor mit Prisac gehandhabt haben: WIr holen uns im nächsten Spätshop erst einmal ein Bier und mischen uns unter das bunte Treiben auf der Straße. Vor der Scheune stehen meterlange Fahrräder als Fahrradständer, eine Menge junge Leute sind auf den Straßen unterwegs und kleine Kinder verteilen Flyer fürs MB21. Wir haben Hunger.
21:30
Bei Curry und Co. gibt es angeblich die beste Currywurst Deutschlands. Wir wissen es besser, aber es schmeckt trotzdem. Die Tische haben patentierte Pommestütenhalter. Kilian schafft zwei Portionen.
22:00
Wir sind im Barnebys, einer fantastischen Spielekneipe. Für die nächsten Stunden vertiefen wir uns in Scrabble und tschechischem Bier.
24:30
Über das Spiel ist es schon spät geworden, aber das schockt uns nicht. Auf dem Weg vom Spätshop haben wir in einem Schaufenster eine Rockband gesehen, da wollen wir jetzt hin. Natürlich hat der Laden schon geschlossen, aber immerhin liegt der Spätshop in der Nähe und es gibt das nächste Bier.
Ein Mann hakt sich bei mir ein, stellt sich als Kapitalist vor und stempelt uns als Kommunisten ab, hat aber nicht einmal das nötige Kapital um mir ein Bier auszugeben. Ein netter Mann.
Unterwegs fragen wir betrunkene Jugendliche, die mit uns ein Bierbattle machen wollen, wo denn hier was geht. Im Sabotage sei wohl immer was los… wenn man tanzen will. Wir wollens erstmal gemütlich.
1:30
Das Teedragon ist die richtige Wahl. Der alte Teemeister hinter dem Tresen empfiehlt uns exotisch klingenden Tee mit Goldspitzen und serviert ihn in selbstgemachten Keramikbechern. In der Karte steht eine Geschichte über einen Schweden, der mit Teegenuß exekutiert werden sollte, was leider 50 Jahre lang nicht geklappt hätte, obwohl sie ihm 70 Tassen pro Tag gebraut hätten (wir glauben kein Wort). Nebenan spielen zwei Studenten Schach und kommen sich offensichtlich vor wie zwei Samurai. Um zwei schmeißt der nette alte Teemeister uns leider hinaus.
2:00
Wir sind noch nicht müde. Fast um die Ecke liegt die berüchtigte Dresdner Reisekneipe, in der wir letztes Jahr mit Conni schon bei Arschloch versackt waren. Bei auserlesene Biersorten aus aller Welt schmieden wir unglaubliche Pläne für die nächsten Mammut-Brickfilm-Projekte, die leider direkt verworfen werden.
3:00
Um drei Uhr ist selbst in der Reisekneipe Schicht. Zum Glück kennen wir ja jetzt schon ein paar Menschen hier, die gerne ins Sabotage gehen. Den Weg liefert uns Lukas Iphone.
4:00
Der Weg war doch länger als er auf dem Handydisplay aussah. Zum Sabotage geht es eine kleine Treppe in einen Keller hinab. Schwarzlicht empfängt den Gast, außerdem die Garderobe und ein Haufen fertiger Menschen. Mittlerweile passen wir gut dazwischen und mischen uns auf die Tanzfläche, wo der übelste Drum & Bass aufgelegt wird. Lukas und ich erinnern sich an glorreiche Zeiten auf dem Festival in Rostock, wo die Afterparty im Maschinenraum eines alten Schiffes stattfand, mit deutlich imposanterer Akustik als der alte Keller. Für diesen Abend taugt es aber. Ein Mann erzählt Christian alles über die Erdbeeren und das Gras.
5:00
Wir sind wieder draußen. Eine junge Dresdenerin begleitet uns auf dem Weg in die Neustadt und zeigt uns eine unglaubliche Abkürzung. In 5 Minuten sind wir am Monpalast. Als Dank schreiben wir ihr den Link zu unserer Homepage auf einen MB21-Flyer. Lukas schreit nach Essen, aber Dresden ist nicht Witten: Bei uns findet man rund um die Uhr einen geöffneten Dönermann, hier zeigt einem der Mann hinterm Tresen nur genervt fünf Finger, um auszudrücken dass ab fünf Uhr Schluss ist.
5:30
Wir liegen in unseren Hostelbetten und lassen uns vom Schlaf umgarnen. Außer ich. Jedenfalls bis hierhin.
Der Bankraub als Paradigma des Erstlingbrickfilms
Ich habe mir ein paar Gedanken zu einem Thema gemacht, auf dass wahrscheinlich jeder bereits gestoßen ist, der einmal auf Youtube oder bei BiM nach Anfänger-Brickfilmen gesucht hat.
Der komplette Essay mit Film-Beispielen und angehängter Diskussion findet sich in diesem Thread im Brickboard.
Viel Spaß!
Ich fühle mich gut!
Eine Abhandlung über die Resonzfrequenzen gesellschaftlicher Oszillatoren – Der Moment, in dem Veränderung entsteht. Das Moment, das einzig und allein diese Veränderung bewirkt. Das Licht, in dem unsere Welt steht, wenn keiner die Schatten im Wald sieht.
Die Struktur, aus der alles kommt und im Angesicht der Zeit verfallen wird. Doch was ist überhaupt Zeit?
Produziert für die Steinerei 2011 in Kaiserslautern.
Deutsche Webvideotage
noMiniert …
was für eine überraschung
und was für eine ehre.
während die steinekuMpels noch
auf das ergebnis von thac8 warten
http://www.bricksinmotion.com/forums/topic/9127/thac-8-25-finalists/
wird der cyber fuhrer
beim deutschen webvideopreis
vertreten sein;
dieser wird am 20. februar 2011
ab 19 Uhr im astra theater in essen vergeben.
http://www.webvideotage.de/
das publikuM kann von heute
bis zum 18. februar 2011
im internet den publikuMspreis vergeben.
dort könnt ihr,
http://www.webvideotage.de/voting3.html
wenn ihr eure eMiladresse oben eingebt
und für den cyber fuhrer abstimmt
unseren brickfilM
noch bekannter machen.
vielen herzlichen dank
sagen die steinekuMpels.
Amateurfilm-Forum Movie Awards: Bester Kurzfilm 2010

Am Freitag Abend wurden die Amateurfilm-Forum Movie Awards 2010 im Amateurfilm-Forum verliehen. Alles ist die Noppe war für 5 Kategorien nominiert: Beste Soundkulisse, Beste Atmosphäre, Beste Idee / Story / Drehbuch, Bester Schnitt und Bester Kurzfilm
Gewonnen haben wir in den Kategorien Bester Schnitt und sogar Bester Kurzfilm. Wir haben nicht damit gerechnet schließlich gab es auch viele andere sehenswerte Filme (Liste der Nominierten hier: Link).
Wer sich die Show auch ansehen mag, läd sie hier herunter: Thread im Amateurfilmforum
Der Cyber-Fuhrer
Eins Zwei, Eins zwei!
Following the Zeitgeist: Blitzkrieg on the Datenautobahn!
Entstanden für den THAC 8 auf Bricksinmotion, in Zusammenarbeit mit Prisac.
Herr Schmitzke und das Glück
Herr Schmitzke arbeitet vermutlich in einer Bank oder bei einer Versicherung. Heute aber hat er frei und wenn Herr Schmitzke frei hat, dann geht er in den Schrebergarten und sitzt auf seiner Lieblingsbank. Er liebt es, wenn die Vögel zwitschern und die Sonne ihm auf den Bauch scheint. Zwischendurch holt er sich ein Eis. Er denkt an den Urlaub und an das schöne Weihnachtsfest vor zehn Jahren, als seine Mutter noch lebte.
Ja, so sieht ein freier Tag in Herr Schmitzkes Leben aus.
Zombie Bank
Von ganz oben bis nach ganz unten ist es nur ein kurzer Sturz, doch wenn man sich ganz naiv und tölpelhaft anstellt, sitzt man schnell da wie ein begossener Pudel.
Entstanden im großartigen Lego Studio von und mit golego.


